Rollstar setzt mit ams.erp Kraft in Bewegung um

17. Mai 2014 um 16.07 Uhr
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Kopie vonHäusler 2010.06.09 064Mit ihren Aggregaten für Drehmomente bis zu 6 Millionen Newtonmeter sorgt die Rollstar AG weltweit für bewegende Momente. Als Getriebe finden die Produkte Anwendung in Tunnelbohrmaschinen, in Biegemaschinen, bei Werkzeugmaschinen und vielen anderen Bereichen.

 

Damit die komplexen Geschäftsprozesse des international agierenden Unternehmens rund laufen, setzt die Rollstar AG auf das ERP-System ams.erp.

Erfahren Sie:

  • Welche Prozesse die Rollstar AG mit ihrem neuen ERP-System abdeckt
  • Wie das Unternehmen bei der Evaluation der neuen Business Software vorgegangen ist
  • Weshalb sich der Einsatz eines neutralen Coachs gelohnt hat

Seit 1966 ist die Rollstar AG bekannt als kompetenter und zuverlässiger Partner für Antriebstechnik. 90 Prozent der am Firmensitz im aargauischen Egliswil hergestellten Produkte werden exportiert für Tunnelbohrmaschinen, Erdbohrgeräte oder Werkzeugmaschinen. Zu den Kunden gehören Unternehmen in der Hüttenindustrie, im Schiffsbau und Offshore-Bereich, in der Zementindustrie, Kunststoff- Papier- Chemie- und Umwelttechnik und im Mobilsektor. Die Rollstar beschäftigt rund 60 Mitarbeitende in Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Antriebsaggregaten mit Drehmomenten von 1500 bis 6’000’000 Newtonmeter (Nm). Als Vergleich dazu sind die neuen Kraftpakete der Formel 1 mit 800 PS und 600 Nm geradezu «bescheiden» unterwegs.

Dank der Wirtschaftlichkeit der nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichteten Produktion und durch die grosse Bevorratung aller Standardkomponenten garantiert die Rollstar kurze Lieferzeiten. Die Produktpalette wird laufend dem neuesten technischen Stand in Bezug auf Konstruktion, Berechnung, Materialien und Fertigung angepasst.

Ausgangslage

Die Rollstar AG verfügt über gewachsene Organisationsstrukturen und eingespielte Prozesse. Aufgrund des Wachstums und der zunehmenden Internationalisierung sind jedoch die externen wie auch internen Anforderungen und Ansprüche an das Unternehmen laufend gestiegen. Als 2012 der Hersteller des damaligen ERP-Systems zudem ankündigte, dass das eingesetzte Produkt nicht mehr aktiv betreut würde, sah sich Rollstar veranlasst, innert nützlicher Frist eine neue Lösung zu evaluieren und einzuführen. Im Mai 2012 wurde daher das ERP-Projekt «WIN2013» gestartet.

Zielsetzung

Mit der Einführung eines modernen und bedienerfreundlichen ERP-Systems setzte sich das Unternehmen folgende Ziele:

  • Den Mitarbeitenden jederzeit die nötigen und aktuellen Informationen durch ein benutzerfreundliches System zur Verfügung stellen (Termine, Lager, Bestellungen, Kosten, etc.).
  • Die Terminplanung der Aufträge vereinfachen und somit eine bessere Kapazitätsauslastung erreichen.
  • Den internen Dokumenten- und Informationsfluss vereinfachen.
  • Die Arbeit des After-Sales durch die Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Komponenten im System erleichtern.
  • Die Vielfalt von individuellen Access Datenbanken reduzieren
  • Ein System nutzen, das Wachstum zulässt.
  • Eine Standardsoftware mit einem transparenten Wartungs-/Releasekonzept einsetzen.
  • Eine Systemumgebung, die Stabilität und Sicherheit bietet bezüglich Programme, Daten und Netzwerk und eine Lebensdauer von mindestens 8 Jahren aufweist sowie laufend weiter entwickelt wird.

Vorgehen

Um das Gesamtprojekt besser zu bewältigen, unterteilt das Projektteam den Zeitplan in mehrere Etappen. In einem ersten Schritt galt es, den bestehenden Funktionsumfang des abzulösenden Systems mit der neuen Software operativ zu nutzen. Nach der ordentlichen Abnahme und einer kurzen Konsolidierungsphase sollten dann weitere Funktionen in Betrieb genommen werden. Dabei setzte die Rollstar auf die Erfahrungen und das Fachwissen eines externen Beraters. Mit dessen Hilfe wurde ein Anforderungskatalog erstellt, welcher an ausgewählte Anbieter verschickt wurde. Vom künftigen Systemlieferanten erwartete man einen konkreten Vorschlag auf der Basis von Erfahrungswerten mit vergleichbaren Projekten. Aufgrund der Feinevaluation der eingegangenen Angebote wurden drei Anbieter zu Workshops eingeladen und deren Referenzkunden besucht. Im Januar 2013 – etwas mehr als einem halben Jahr nach Evaluationsbeginn – fiel der Entscheid für ams.erp als neue Unternehmenslösung. Ausschlaggebend waren die hohe Branchenkompetenz bei der auftragsbezogenen Fertigung, die funktionelle Abdeckung im ams.erp Standard (geringe Customizing Aufwendungen) sowie die überzeugenden Referenzen im ähnlichem Segment der Rollstar. Weitere Kriterien waren die Grösse des Softwarehauses und des Implementierungspartners, die Fachkompetenz des Projektleiters und die schlanke Einführungsmethodik.

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Bei der Umsetzung übernahm die ams.erp Solution AG die Funktion eines Generalunternehmers. So wurde die Systemumgebung  zusammen mit dem Hardwarepartner der Rollstar AG verifiziert und abgenommen. Die Organisation und Durchführung der Datenübernahme (Stammdaten und kurz vor dem Go-live auch ein Teil der Bewegungsdaten) wurde ebenfalls durch die Berater der ams.erp Solution AG zusammen mit einem Berater des abzulösenden ERP Systems sichergestellt. Vor dem Go-live testete die Rollstar AG die Daten ausführlich und gab nach positivem Ergebnis das definitive Okay. Für die Einführung des Systems schlug der Lösungsanbieter ein phasenorientiertes Vorgehen vor: Projekt-Kick-off mit Zielvergabe, Schulung Key-User, Ist- Analyse /Sollablauforganisation mit Key-Usern, Echtstartvorbereitung, Echtstart und Optimierung.

Mit ams.erp hat sich die Rollstar AG für ein leistungsfähiges System entschieden. Zu den herausragenden Eigenschaften gehören beispielsweise die Angebotskalkulation ohne Anlegen von Stammdaten wie Artikel, Stücklisten und/oder Arbeitsplänen und das auftragsbezogenes Auslösen von Einkaufsbestellungen. Ein absolutes Muss ist für die Rollstar die Umsetzung der unterschiedlichen Auftragsarten Neuauftrag, Wiederholauftrag, Ersatzteile und Reparaturauftrag, wobei die Rückverfolgbarkeit (Produktehaftung) und die Dokumenten-verwaltung über alle Geschäftsbereiche von zentraler Bedeutung sind.

Nebst den funktionalen Aspekten sind aber auch die technologischen Merkmale einer Lösung entscheidend, wie anpassungsfähig und erweiterbar die Einsatzmöglichkeiten sind. Die vorwiegend DotNet basierte, objektorientierte Entwicklungsumgebung, die Microsoft SQL Server Datenbank, der Listen- und Druckgenerator Crystal Reports sowie das windowskonforme User-Interface machen ams.erp zu einer modernen Lösung mit leistungsfähigen Komponenten. Sie erlaubt den Benutzern beispielsweise, eigene Online-Listen zu definieren mit beliebiger Sortierung in jeder Spalte und beliebiger Selektion auf jedem Feld. Auf der Basis der SQL-Server Reporting Services lässt sich ein vollintegriertes Cockpit Dashboard als HTML-Seite mit individuellen Auswertungen gestalten. Mit dem Business Analyzer steht dem Management zudem ein ideales Führungsinstrument zur Verfügung.

Fazit

Mit der Branchenlösung ams.erp für Auftragsfertiger verfügt Rollstar über eine durchgehende Prozess- und Datentransparenz. Aktuelle Auftrags- und Projektinformationen hinsichtlich Termine und Kosten stehen jederzeit zur Verfügung. Die Oberfläche des neuen ERP- Systems erlaubt den Anwendern ein effzientes Arbeiten. Die ams.erp Dash-Boards geben den Benutzern Überblick über offene Aktivitäten und alle wichtigen Infor-mationen, ohne dass extra ein Abfrageprozess gestartet werden muss. Mit der ams.erp Checklistenfunktion werden die internen Prozessabläufe praxisgerecht unterstützt. Das integrierte Dokumentenmanagement ermöglicht eine objektbezogene und archivsichere Zuordnung aller Unterlagen. Durch die Volltextsuche oder über die Verschlagwortung sind alle Dokumente jederzeit auffndbar. Zudem lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer was wann geändert hat. Patrick Kern, IT-Verantwortlicher der Rollstar AG und Projektleiter, zieht eine durchwegs positive Bilanz: «Das Budget und die Termine wurden dank strikter  rojekteinführungsvorgehensweise problemlos eingehalten. Der Beizug eines «neutralen» Coaches hat uns sehr geholfen und führte dazu, dass eine harmonisierte, eben «neutrale» Sicht ins Projekt einbezogen wurde. So lassen sich Betriebsblindheit oder Bequemlichkeitssyndrome vermeiden; gleichzeitig kann ein Coach beim Lieferanten zielgerichtete Facts einbringen und Probleme bei der Umsetzung in heiklen Situationen entschärfen.»

 

Anwendertipp

«Der Beizug eines «neutralen» Coachs macht nicht nur aus Kunden- sondern auch aus Anbietersicht Sinn und zahlt sich für beide Seiten aus.»

Patrick Kern, IT-Leiter, Rollstar AG

IT-Konkret

Anwender Rollstar AG
5704 Egliswil
www.rollstar.ch
rollstar-logo 2006
Mitarbeiter 60
Anbieter ams.erp Solution AG
8542 Wiesendangen
www.ams-erp.ch
 logo_arp
Lösung ams.erp
Branche Antriebstechnik
Anzahl User 22

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